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Kommt die Bürgerversicherung?

Die SPD versucht in den letzten Wochen ihrem Plan eine Bürgerversicherung einzuführen noch einmal mediale Präsenz zu verleihen.

Die Bürgerversicherung könnte unter Umständen das Ende der privaten Krankenversicherung - wie wir sie heute kennen - bedeuten.

In der Bürgerversicherung würden zukünftig alle Personen versichert werden. Hierzu zählen auch Beamte, Selbständige und alle Angestellten unabhängigvon ihren Einkommen.

Die im Augenblick bestehende private Vollversicherung würde es in der jetzigen Form dann nicht mehr geben.

Belebung fürs Versicherungsgeschäft?

Die Umstellungen der Versicherer auf die sogenannten Unisex Tarif könnte noch einmal zu einer erhöhten Nachfrage der bisherigen Tarife führen.

Da der Europäischen Gerichtshofs entschieden hat, dass die Versicherer Ihre Tarife bis zum 21.12.2012 so überarbeiten müssen, dass es nur noch Unisex Tarife gebenwird und keine geschlechterspezifischen Beiträge für die gleiche Versicherung mehr möglich sind.

Die Änderung betrifft Neuverträge. Ob die neuen Tarife aber auch für Bestandskunden gelten werden, ist noch nicht völlig geklärt.

Es könnte sonst noch einmal zu einem steigenden Interesse an den bisherigen Tarifen kommen.

Aktuelle Apothekenbetriebsordnung

Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums hat die Überarbeitung der Apothekenbetriebsordnung vorgestellt.

Auch in der überarbeiteten Fassung der Apothekenbetriebsordnung steht die Abgabe von Arneimitteln bzw. Medikamenten und die eingehende undprofessionelle Beratung weiterhin als Funktion des Apothekers im Mittelpunkt.

Der Verkauf eines Nebensortiments wurde durch die überarbeitete Fassung der Apothekenbetriebsordnung nicht weiter als bisher eingeschränkt.

Zusätzlich soll es zu einem Bürokratieabbau für die Apotheker kommen.

Quelle : Bundesgesundheitsministerium / Pressemitteilung 

Private Krankenversicherung stark

Im Jahr 2009 konnte die private Krankenversicherung durch einen Mitgliederzuwachs von 1,99% ihre Kundenanzahl in der privaten Vollkrankenversicherung auf einen Bestand von 8.810.900 Versicherten steigern.

Die private Krankenversicherung befindet sich somit nach einem Bestand von 8.639.300 Mitgliedern in der privaten Vollkrankenversicherung im Jahr 2008 weiter auf Wachstumskurs.

Für das Jahr 2010 werden nach dem Vorläufigen Stand vom 30.06.2010 mit 8.860.000 Versicherten gerechnet.Die ist dem aktuellen Zahlenbericht 2009/2010 des PKV Verbads zu entnehmen.

Quelle PKV Verband / hier finden sie den Zahlenbericht

Antrag der Bündnis 90/Die Grünen

Bündnis 90/Die Grünen wollten mit einem Antrag die erhebliche Absenkung der Beiträge für die im Basistarif der privaten Krankenversicherung versicherten Bezieher von Arbeitlosengeld II erreichen.

Der eingereichte Antrag scheiterte jedoch bereits im Gesundheitsausschuss durch den Widerstand der regierenden Koalitionsfraktionen.

Quelle : Bundestag / hier finden sie die genauen Informationen in der Presseerklärung

Familienplanung und die PKV

Sind sind bereits schwanger oder sind in der Familienplanung und möchten in der nächsten Zeit in die private Krankenversicherung wechseln?

Dann dürfte ein aktuelle Beitrag vom 11.4.2011 des Deutschlandfunks für sie interessant sein. Nach Angaben des Senders haben schwangere Frauen unter Umständen bei einigen Versicherern Risikozuschläge oder sogar eine Ablehnung ihres Versicherungsantrages zu befürchten.

Einige private Krankenversicherer sind dazu übergegegangen im Antrag eine mögliche Schwangerschaft abzufragen. Eine Versicherung ist dann inEinzelfällen sogar nur mit Risikozuschlag möglich bzw. könnte sogar ganz abgelehnt werden.

Es lohnt sich in jedem Fall ein Vergleich meherer Versicherer und die Beratung durch einen Spezialisten für die private Krankenversicherung.Der beste Weg ist natürlich der Wechsel vor der Familienplanung in die private Krankenversicherung.

Quellenangabe : Deutschlandfunk 

PKV Ombudsmann / Tätigkeitsbericht 2010

Der Ombudsmann der privaten Krankenversicherung (wurde 2002 eingerichtet) hat den aktuellen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2010 veröffentlicht. Der Ombudsmannder privaten Krankenversicherung teilt mit, dass die Anzahl der zulässigen Beschwerden gegenüber dem Jahr 2009 um 19% gestiegen sind. Kam es 2009 nochzu 5015 zulässigen Beschwerden, sind im Jahr 2010 5964 zulässige Beschwerden zu vermelden.

Die jährlich steigenden Beschwerden deuten jedoch eher auf eine immer besser werdende Akzeptanz für das Amt und die Funktion des Ombudsmanns für dieprivate Krankenversicherung hin. Sie spiegelt nicht unbedingt eine steigende Unzufriedenheit der Versicherer wieder.Gesehen in der Relation zu fast 9.000.000 Versicherten ist die Zahl dieser Eingaben bzw. Beschwerden sehr gering.

Quelle: Homepage des PKV Ombudsmanns

Neue Runde “Bürgerversicherung”

Die Diskussion um die die Pläne der SPD für die Umsetzung einer Bürgerversicherung gehen in eine neue Runde.

Im Videoblog auf der Seite der Sozialdemokraten spricht sich Generalsekretärin Andrea Nahles noch einmal deutlich für die Abschaffung der zwei Klassen Medizin aus.

Als Lösung sieht sie die Einführung der Bürgerversicherung. Hierbei gibt es keine direkte Trennung mehr mit einer gesetzlichen Krankenversicherung und privaten Krankenversicherung.

Der Kassenstatus soll nicht über die Möglichkeit einer zeitnahen Behandlung eines Patienten entscheiden.

Hier finden sie den Videoblog auf der Seite der SPD.

Sozialwahl mit 48 Millionen Wahlberechtigten

In den nächsten Tagen werden die rund 48 Millionen Wahlberechtigten ihre Wahlunterlagen für die Sozialwahl 2011 per Post erhalten.

Der Rückversand der Unterlagen ist für die Wähler kostenlos.

Berufsgruppen und die Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsgruppen und die BerufsunfähigkeitsversicherungBerufsgruppen:

Je nach Schadenshäufigkeit sind die verschiedenen Berufe in gewöhnlich 4 Berufsgruppen eingeteilt. Die Einteilung kann allerdings je nach Versicherer differieren. Gute Vergleichsprogramme berücksichtigen das.So ist die niedrigste (günstigste) Berufsgruppe z.B. zutreffend für Ärzte, Architekten, Apotheker, Steuerberater, Rechtsanwälte. Die 2.-niedrigste Berufsgruppe (normales Risiko) sind z.B. Bankkaufleute, Kaufleute um Groß- und Einzelhandel, Sekretäre. Drogisten, Techniker.

Die nächsthöhere Gruppe, mit erhöhtem Risiko, sind z.B. Altenpfleger, Krankenpfleger, Gastwirte. Kfz-Mechaniker, Schreiner. In die teuerste Gruppe fallen z.B. Bauarbeiter, Künstler, Krankengymnasten, Schornsteinfeger.Insgesamt sind Berufe mit körperlicher oder reisender Tätigkeit mehr gefährdet. Daher sind diese entsprechend teurer. Die Absicherung sollte aber auch gerade diesen entsprechend wichtig sein.

Aber auch Bürotätige können berufsunfähig werden, wie z.B. durch Stress, Rückenleiden etc.- Für solche Berufe ist es leichter, sich gut bzw. angemessen zu versichern.

Die Absicherung (Rentenhöhe) sollte etwa zwischen 50 und 75 % des Nettoeinkommens liegen. Mit zu kleinen Renten tut man sich keinen Gefallen.

Es gibt Versicherer, die im Wettbewerb in der BU speziell günstig sind für die wenig gefährdeten Berufe; Andere dagegen sind in den gefährdeten Berufsgruppen im Vergleich zu den Mitbewerbern günstiger. Sinnvolle Selektion ist also wichtig. Kein Versicherer ist für alle gleich gut.Tipp: In jungen Jahren ist die Absicherung entsprechend günstig; man ist eher gesünder, und evt. in weniger gefährdeten Berufen. Auf der anderen Seite hat man, solange man noch keine 5 Jahre in der Rentenversicherung war, auch noch keinen Anspruch auf die (zwar geringe) Erwerbsminderungsrente. Daher empfiehlt es sich, die BU-Rente in eher jungen Jahren abzuschließen.